Tinha esta uma irmã chamada Maria, a qual, sentando-se aos pés do Senhor, ouvia a sua palavra.
Dieser Vers stammt aus einer Geschichte über zwei Schwestern — Maria und Martha — die Jesus in ihrem Haus in Bethanien willkommen hießen. Während Martha sich abmühte, Essen vorzubereiten und sich um die Gäste zu kümmern (die erwartete Rolle für Frauen in dieser Kultur), tat Maria etwas still Gegenkulturelles: Sie setzte sich zu Jesu Füßen und hörte zu. Zu Füßen eines Lehrers zu sitzen war die Haltung eines Jüngers — eines Schülers. In jener Zeit wurden Frauen selten in diese Art des formellen Lernens einbezogen. Marias Entscheidung, zuzuhören statt zu dienen, war für viele Beobachter die falsche Wahl — aber Jesus würde bald sagen, dass es die richtige war.
Herr, beruhige den Teil in mir, der immer etwas tun muss. Lehre mich, lange genug still zu sitzen, um dich wirklich zu hören. Wie Maria, hilf mir, Gegenwart über Produktivität zu wählen, wenn es am meisten darauf ankommt. Amen.
Denk an das letzte Mal, als du angehalten hast — wirklich angehalten — nicht um zu schlafen, nicht um durchs Handy zu scrollen, sondern um zuzuhören. Die meisten von uns können besser tun als empfangen. Marthas Geschäftigkeit war nicht schlecht; irgendjemand musste ja kochen. Aber es gibt eine subtile Falle darin, unentbehrlich zu sein, in der Identität, die wir leise um unsere Nützlichkeit herum aufbauen. Maria entschied sich, in diesem Moment Schülerin statt Dienerin zu sein, und dieses stille Sitzen war eigentlich das Schwerere. Du hast wahrscheinlich irgendwo einen Martha-Instinkt in dir — den Drang, nützlich zu bleiben, deine Anwesenheit durch das zu rechtfertigen, was du produzierst. Aber wie würde es aussehen, heute bildlich einen Stuhl heranzuziehen und einfach zuzuhören? Nicht deine Antwort zu planen, nicht halb zuzuhören, während du das Abendessen machst, sondern wirklich bei dem zu verweilen, was Gott vielleicht sagt? Manchmal ist das Geistlichste, was du tun kannst, gar nichts — außer aufmerksam zu sein.
Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen Gott dienen und Gott zuhören — und ist es möglich, beides gleichzeitig aufrichtig zu tun?
Wann fällt es dir am schwersten, langsamer zu werden und einfach bei Gott gegenwärtig zu sein — was zieht dich am häufigsten davon weg?
Gibt es eine Gefahr darin, Geschäftigkeit — sogar religiöse Geschäftigkeit — als Mittel zu benutzen, um tieferer geistlicher Begegnung auszuweichen? Wie könnte dieses Muster in deinem eigenen Leben aussehen?
Wie verändert sich deine Beziehung zu den Menschen um dich herum, wenn du ihnen wirklich zuhörst, anstatt leise deine Antwort vorzubereiten, während sie sprechen?
Was ist eine praktische Möglichkeit, wie du diese Woche Raum schaffen könntest, um einfach zuzuhören — Gott, jemandem, den du liebst, oder deiner eigenen Seele?
'Tomai sobre vós o meu jugo, e aprendei de mim, que sou manso e humilde de coração; e achareis descanso para as vossas almas.'
Mateus 11:29
O coração do entendido adquire conhecimento; e o ouvido dos sábios busca conhecimento;
Provérbios 18:15
Então Maria, tomando uma libra de bálsamo de nardo puro, de grande preço, ungiu os pés de Jesus, e os enxugou com os seus cabelos; e encheu-se a casa do cheiro do bálsamo.
João 12:3
Ora, estava enfermo um homem chamado Lázaro, de Betânia, aldeia de Maria e de sua irmã Marta.
João 11:1
Voltando-se Jesus e vendo que o seguiam, perguntou-lhes: 'Que buscais?' Disseram-lhe eles: rabi (que, traduzido, quer dizer Mestre), onde pousas?
João 1:38
Respondeu-lhes Jesus: 'Porque a vós é dado conhecer os mistérios do reino dos céus, mas a eles não lhes é dado;'
Mateus 13:11
Pois quero que estejais livres de cuidado. Quem não é casado cuida das coisas do Senhor, em como há de agradar ao Senhor,
1 Coríntios 7:32