Ao que lhes respondeu: 'Qualquer que repudiar sua mulher e casar com outra comete adultério contra ela;'
Jesus antwortet hier privat seinen Jüngern nach einer öffentlichen Debatte mit den Pharisäern – den religiösen Führern seiner Zeit – über die Scheidung. In der jüdischen Kultur des ersten Jahrhunderts begünstigte das Scheidungsrecht stark die Männer. Ein Ehemann konnte seine Frau aus nahezu jedem Grund legal entlassen, während Frauen kaum rechtlichen Schutz oder Möglichkeiten hatten. Jesus stellt diese Ordnung direkt in Frage: Eine erneute Heirat nach der Scheidung stellt Ehebruch gegen die erste Frau dar. Der Ausdruck „gegen sie“ ist still revolutionär – das jüdische Recht der damaligen Zeit definierte Ehebruch typischerweise als ein Unrecht gegenüber einem anderen Mann, dessen Frau genommen wurde, nicht als ein Unrecht gegenüber der Frau selbst. Jesus ordnet den gesamten ethischen Rahmen neu und stellt die Würde und Persönlichkeit der Frau in den Mittelpunkt.
Herr, du hast die Frau in dieser Lehre gesehen – nicht eine rechtliche Frage, sondern eine Person mit einem Gesicht und einem Leben. Hilf mir, Menschen auch so zu sehen. Wo meine Entscheidungen jemanden verletzt haben, gib mir den Mut, es einzugestehen. Und wo ich verletzt wurde, erinnere mich: Du hast es gesehen. Du siehst immer. Amen.
Der Ausdruck, der einen innehalten lässt, ist „gegen sie“. In einer Welt, in der Frauen in Eheangelegenheiten weitgehend rechtlich nicht existierten – in der ein Ehemann seine Frau nach manchen rabbinischen Auslegungen wegen eines schlechten Essens entlassen konnte – verschiebt Jesus still den gesamten moralischen Rahmen. Es ist keine Formalität. Es ist ein Unrecht, das einer konkreten Person angetan wird. Ihr. Sie hat Würde. Sie hat Recht. Gegen sie kann gesündigt werden. Für die Jünger, die in einem System aufgewachsen waren, in dem das Gesetz einfach nicht so funktionierte, muss das eingeschlagen haben wie ein Stein, der in stilles Wasser fällt. Dieser Vers hat echten Schmerz verursacht – geschiedenen Menschen wie ein lebenslängliches Urteil vorgehalten, in Kontexten als Waffe eingesetzt, die Jesus nie beabsichtigt hat. Es lohnt sich, klar zu sagen: Er katalogisiert hier keine Sünden für den späteren Gebrauch. Er verteidigt die Würde der Verletzlichen in einer Kultur, die ihnen keine zugestand. Das Herz hinter dieser Lehre ist Schutz, nicht Verurteilung. Setze dich also mit der schwierigeren Frage auseinander, die er aufwirft: Wie ehrlich rechnest du mit den Menschen, die von deinen Entscheidungen betroffen sind? Nicht abstrakt, nicht prinzipiell – sondern in den konkreten Momenten, wenn das, was du tust, im Leben eines anderen Menschen ankommt. Jedes „gegen sie“ hat ein Gesicht.
Der Ausdruck „gegen sie“ war zur Zeit Jesu kulturell revolutionär. Was verrät er darüber, wie Jesus die Würde und Stellung einer Frau in einer Beziehung verstand?
Dieser Vers wird oft in schmerzhaften Zusammenhängen zitiert – Scheidung, zerbrochene Familien, Schuldgefühle. Wie hältst du die Wahrheit dieser Lehre fest und erweist gleichzeitig echten, komplizierten menschlichen Geschichten Gnade?
Gibt es eine Spannung zwischen dem Maßstab, den Jesus hier setzt, und der Barmherzigkeit, die er anderswo in den Evangelien zeigt – zum Beispiel bei der Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde? Wie hältst du diese Spannung aus, ohne sie zu schnell aufzulösen?
Denke an jemanden in deinem Leben, der durch die Entscheidungen eines anderen Menschen wirklich verletzt wurde. Wie verändert es deine Sichtweise auf seine Erfahrung, seinen Schmerz als „Sünde gegen ihn“ zu benennen – statt nur als Kollateralschaden?
Ehren deine Entscheidungen in einer bestimmten Beziehung in deinem Leben gerade die Würde der anderen Person – oder gibt es etwas, dem du ehrlich ins Auge zu blicken vermieden hast?
'Eu vos digo porém, que qualquer que repudiar sua mulher, a não ser por causa de infidelidade, e casar com outra, comete adultério; [e o que casar com a repudiada também comete adultério.]'
Mateus 19:9
'Eu, porém, vos digo que todo aquele que repudia sua mulher, a não ser por causa de infidelidade, a faz adúltera; e quem casar com a repudiada, comete adultério.'
Mateus 5:32
Não adulterarás.
Êxodo 20:14
'Também foi dito: Quem repudiar sua mulher, dê-lhe carta de divórcio.'
Mateus 5:31
'Todo aquele que repudia sua mulher e casa com outra, comete adultério; e quem casa com a que foi repudiada pelo marido, também comete adultério.'
Lucas 16:18
Todavia, aos casados, mando, não eu mas o Senhor, que a mulher não se aparte do marido;
1 Coríntios 7:10
se, porém, se apartar, que fique sem casar, ou se reconcilie com o marido; e que o marido não deixe a mulher.
1 Coríntios 7:11
De sorte que, enquanto viver o marido, será chamado adúltera, se for de outro homem; mas, se ele morrer, ela está livre da lei, e assim não será adúltera se for de outro marido.
Romanos 7:3
E Jesus lhes disse: — Quem repudiar a sua mulher e casar com outra comete adultério contra aquela.
NAA
E Jesus respondeu: — O homem que mandar a sua esposa embora e casar com outra mulher estará cometendo adultério contra a sua esposa.
NTLH
Jesus respondeu: “Quem se divorcia de sua esposa e se casa com outra mulher comete adultério contra ela.
NVT